Marktgemeindeamt Lavamünd, Amt der Kärntner Landesregierung
Österreich / Kärnten
2012 - 2024
- Generelles Hochwasserschutzprojekt
- Einreichplanung
- Ausführungsplanung
- Ausschreibung und Vergabe
- Örtliche Bauaufsicht und Baubegleitung
Ziel des Projekts war der Schutz vor einem 100-jährlichen Hochwasser (HQ100) durch bauliche Maßnahmen.
Die Marktgemeinde Lavamünd, als tiefst gelegene Gemeinde Kärntens, war aufgrund ihrer Lage am Zusammenfluss von Drau und Lavant regelmäßig von Hochwasserereignissen betroffen. Beim Hochwasser 2012 kam es zu großflächigen Überschwemmungen, die auch das Gemeindezentrum erreichten und den unzureichenden Schutzstatus verdeutlichten.
Siedlungsgebiete, Wirtschaftsflächen und die Verkehrsinfrastruktur wurden gesichert. Ökologische Maßnahmen wurden in das Projekt integriert, um eine nachhaltige Gestaltung des Flussraums zu gewährleisten. Ebenso wurden die Hochwasserschutzmaßnahmen an das Ortsbild und die Bedürfnisse der Bevölkerung angepasst.
• Schutzmauern: 1.500 m Länge
• Dammschüttung: 120 m Länge
• Eingebaute Glaselemente: 250 m für freien Blick auf die Gewässer
• Neuerrichtung von zwei Lavantbrücken (B80 und Geh-/Radwegbrücke)
• Pumpwerk für Oberflächenwasserentwässerung
• Kabelverlegung oder -umlegung: 7,5 km
• Oberflächenentwässerung und Drainage: 3,2 km
• Baukosten: ca. 22 Mio. brutto
• Generelles Hochwasserschutzprojekt
• Einreichplanung
• Ausführungsplanung
• Ausschreibung und Vergabe
• Örtliche Bauaufsicht und Baubegleitung